BGS: Höhere Fachschulen Gesundheit leisten substanziellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung

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(Sarnen)(PPS) Die Ausbildungen an den Höheren Fachschulen Gesundheit sind nach wie vor sehr beliebt. Gemäss einer Erhebung des Verbandes Bildungszentren Gesundheit Schweiz (BGS) konnten die Ausbildungszahlen der Höheren Fachschulen im Pandemiejahr auf konstant hohem Niveau gehalten werden. Damit leisten die Höheren Fachschulen einen wesentlichen Beitrag zu einer qualitativ hochstehenden Gesundheitsversorgung. Ohne die Höheren Fachschulen wäre die Versorgungssicherheit in der Schweiz nicht gewährleistet.

Bei den meisten Gesundheitsberufen blieben die Ausbildungszahlen stabil. Bei der Pflege konnte über alle Bildungszentren hinweg ein Anstieg von rund 5 % gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden. Starteten im 2019 2’402 Studierende mit eine Pflegeausbildung bei einer Höheren Fachschule, waren es im Jahr 2020 2’514. Die Bildungszentren vermeldeten für 2020 1’996 erfolgreiche Abschlüsse gegenüber 1’964 Abschlüssen im Jahr 2019. “Gemäss einer Umfrage bei unseren Mitgliedern darf damit gerechnet werden, dass dieser Wert im laufenden Jahr sogar nochmals gesteigert werden kann”, zeigt sich Geschäftsführer Emmanuel Hofer erfreut. So sind z.B. die Kurse mit Frühjahresbeginn nochmals stärker belegt als in den vergangenen Jahren. 

Damit zeigt sich, dass die Pandemie keine negativen Auswirkungen auf die Ausbildungszahlen der Höheren Fachschulen Gesundheit hat. Im Gegenteil: Gerade in Krisenzeiten machen sich viele Menschen Gedanken über ihre berufliche Zukunft. Sinnstiftende und krisenresistente Berufe gewinnen wieder mehr an Bedeutung. Ein ähnliches Bild zeigen die Ausbildungszahlen in der beruflichen Grundbildung und der Fachhochschulen, wie die OdASanté mitteilt.

“Der leichte Zuwachs ist wichtig und erfreulich, wird aber den zukünftigen Bedarf an Pflegefachkräften alleine nicht decken können”, erklärt Verbandspräsident Jörg Meyer. Der BGS begrüsst deshalb die Kom

promisslösung aus der Einigungskonferenz des Eidgenössischen Parlamentes beim Indirekten Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative. Damit ist der Weg frei für eine dringend nötige Ausbildungsoffensive.

Damit der Bedarf gedeckt werden kann, braucht es Investitionen in die Bildung. Die Bildungszentren Gesundheit der Schweiz sind bereit, ihren Beitrag hierfür zu leisten.

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