Stadt Zug – Grosser Sachschaden bei Tiefgaragenbrand

0
In einer Tiefgarage hat es gebrannt. Dichter Rauch hat sich rasch ausgebreitet und grossen Sachschaden angerichtet. Der Einsatz ist noch im Gang. Am Freitagnachmittag (18. Februar 2022), um 14:00 Uhr, ist dichter, schwarzer Rauch aus einer Tiefgarage an der Industriestrasse in Zug gedrungen. Umgehend wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aufgeboten, die rasch am Einsatzort eintrafen. Mehrere Atemschutztrupps der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ) betraten die Tiefgarage und arbeiteten sich zum Brandherd vor. Dabei kämpften sich die Feuerwehrleute durch grosse Hitze und dichten Rauch. Es gelang ihnen schliesslich, im ersten Untergeschoss zwei brennende Autos zu lokalisieren und zu löschen. Auch konnten sie ein Übergreifen der Flammen auf andere in der Sammelgarage abgestellte Autos verhindern. Währenddessen mussten rund vierzig Personen aus dem Geschäftsgebäude oberhalb der Tiefgarage vorsorglich evakuiert werden. Zwei Personen sind durch den Rettungsdienst Zug, der mit Notarzt, Einsatzleiter und Rettungssanitätern vor Ort war, auf Rauchgasvergiftung untersucht worden. Verletzt wurde niemand. Mit mehreren kleinen und grossen Lüftern haben die Feuerwehrleute im Anschluss an die Löscharbeiten von verschiedenen Zugängen aus begonnen, den Rauch aus der Garage abzuziehen. Der Einsatz dauert aktuell noch an. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, er ist aber beträchtlich. Schäden sind durch den starken, beissenden Rauch auch in angrenzenden Geschäften entstanden. Zur Klärung der Brandursache stehen auch Ermittler des Kriminaltechnischen Dienstes der Zuger Polizei im Einsatz. Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren Anwohner und Geschäfte angewiesen worden, Fenster und Türen zu schliessen. Messungen der Feuerwehr ergaben, dass der ausgetretene Rauch für die Bevölkerung nicht gesundheitsschädigend war. Während des Einsatzes musste die Industrie-​/Gotthardstrasse ab der Poststrasse bis Einfahrt Metallicenter vorübergehend gesperrt werden. Im Einsatz stehen 60 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ) sowie zahlreiche Mitarbeitende des Feuerwehrinspektorats, des Rettungsdienstes Zug und der Zuger Polizei. Quelle: Kapo ZG

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein