In der Krise wird geteilt: Das Geschäft in der Sharing-Community boomt

0
91

Nachhaltiger Austausch von Mietgegenständen boomt in der Sharing-Community von Sharely

(Zürich)(PPS) Schleifmaschinen, Gartengeräte, Hochdruckreiniger oder Fahrzeug-Anhänger: Viele Schweizerinnen und Schweizer widmen sich in der andauernden Krise vermehrt sogenannten „Do It Yourself“-Projekten und richten ihr Augenmerk auf Garten, Haus und Freizeitgestaltung. Während ein Grossteil der Bevölkerung in Rekordmengen online einkauft, verfolgen andere eine weitaus nachhaltigere Strategie und mieten sich die kurzfristig benötigten Gegenstände von Privaten zu. Produkte, die teuer in der Anschaffung sind und nur wenige Male im Jahr gebraucht werden, können auf der Online-Plattform Sharely gemietet werden. Gerade in der Krise zeigt sich: Das Geschäft in der Sharing-Community boomt.

„Wir verzeichnen seit März eine starke Zunahme der Transaktionen zwischen unseren Nutzerinnen und Nutzer“, sagt Andreas Amstutz, Gründer und CEO der Sharely AG. Der erfolgreiche Unternehmer hat 2014 die Miet- und Vermietplattform Sharely gegründet, um den Sharing-Gedanken und eine ressourcenschonende Konsumkultur in den Schweizer Mainstream zu tragen – mit zunehmendem Erfolg, wie die die letzten Monate zeigen. Amstutz führt aus: „Unser Wachstum liegt zurzeit bei über 100 Prozent. Pro Monat verzeichnen wir rund 1‘500 neue Nutzerinnen und Nutzer. Wir können auf unserer Plattform beobachten, wie sich beispielsweise in Zürich quartierübergreifend die Leute unter die Arme greifen und solidarisch zeigen. Der Sharing-Gedanke festigt sich zusehends in den Köpfen der Schweizerinnen und Schweizer und bestärkt uns in unserer Überzeugung: In der Krise wird geteilt!“

Nutzen statt besitzen

Auf der Online-Plattform Sharely lassen sich Gegenstände aller Art mieten und vermieten. Besonders beliebt: Objekte des nicht alltäglichen Gebrauchs, wie beispielsweise Gartengeräte, Fahrzeuganhänger, Heimwerkerzubehör, Foto- und Filmequipment oder gar Musikinstrumente.  Andreas Amstutz führt aus: „Besitztum kann zu einer Belastung werden, wenn man für bestimmte Dinge keine regelmässige Verwendung findet. Gleichzeitig ist es unwirtschaftlich, beispielweise eine Bodenschleifmaschine zu kaufen, wenn man sie le

diglich ein bis zwei Mal alle fünf Jahre braucht. Hier setzen wir mit Sharely an und ermöglichen den Austausch in der Community, die den Sharing-Gedanken teilt.“

Krise führt zu einem Umdenken

Der Trend des Teilens dürfte sich als Folge der jetzigen Krise noch beschleunigen, wie Amstutz betont: „Vieles deutet darauf hin, dass wir in der Schweiz auf eine Rezession hinsteuern. Zudem ist bereits heute die finanzielle Lage vieler Schweizerinnen und Schweizer kritisch. Die Vorteile der Shared Economy werden offenbar: Teilen bedeutet Solidarität, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Besitztum braucht Platz und bindet Kapital. Unsere Plattform entlastet einerseits die Mieter andererseits auch die Besitzer von Gütern.“ Die organisch gewachsene Online-Plattform Sharely verzeichnet denn auch in den letzten Monaten ein rasantes Wachstum; monatlich kommen rund 1‘000 neue Produkte dazu. Die Betreiber sehen sich in ihrer Idee bestätigt und rechnen mit einem weiter anhaltenden Wachstum für 2020 und die kommenden fünf Jahre.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein