Axpo und IWB bauen Muttsee-Solaranlage; Denner bezieht den Strom

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(Zürich)(PPS) Axpo und IWB realisieren gemeinsam die grösste alpine Solaranlage der Schweiz. Die Partner werden das 2,2-MW-Pionierprojekt im Sommer an der Muttsee-Staumauer installieren und in Betrieb nehmen. Denner wird den produzierten Solarstrom während 20 Jahren abnehmen.

  • Die beiden Energieversorger Axpo und IWB errichten die 2,2-MW-Anlage im Rahmen einer Partnerschaft.
  • Denner engagiert sich entsprechend seiner Nachhaltigkeitsstrategie bei diesem Projekt und verpflichtet sich, den alpinen Solarstrom während 20 Jahren zu beziehen.
  • Aufgrund der alpinen Lage produziert die Anlage auch während der Wintermonate viel Strom. Da sie auf einer bestehenden Staumauer installiert wird, ist sie besonders umweltverträglich.

AlpinSolar: Gemeinsam mehr erreichen

Die ursprünglich von Axpo initiierte alpine Solar-Grossanlage auf der Muttsee-Staumauer wird zum Gemeinschaftsprojekt «AlpinSolar» von Denner, Axpo und IWB. Die beiden Energieunternehmen Axpo und IWB werden die Anlage im Rahmen einer Partnerschaft erstellen. Denner, der grösste Discounter der Schweiz, wird den alpinen Solarstrom während 20 Jahren beziehen. Damit verfolgt Denner seine ambitionierten Nachhaltigkeitsziele konsequent weiter. «Dieses Projekt bekräftigt unser Engagement zur Erreichung der Klimaziele. Unser Ziel ist auch weiterhin, ausschliesslich Strom aus erneuerbarer Quelle zu beziehen, weshalb wir innovative Lösungen unterstützen, um den verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu fördern. Mit der alpinen Solaranlage investieren wir in unsere Zukunft und stärken den Standort Schweiz», erklärt Denner CEO Mario Irminger.

«AlpinSolar» ist eine Anlage, wie sie die Energiewende braucht. Die Solaranlage an der Muttsee-Staumauer wird umweltverträglich erreichtet und liefert viel erneuerbaren Strom – vor allem im Winter. Darüber hinaus ist das Projekt besonders umweltverträglich, weil die Anlage auf einer bestehenden Staumauer gebaut wird. «Leider sind solche Anlagen aufgrund der fehlenden Rahmenbedingungen heute noch kaum wirtschaftlich realisierbar, so auch dieses Projekt», sagt Axpo CEO Christoph Brand. «Wir haben uns dennoch mit starken Partnern dazu entschieden, dieses Leuchtturmprojekt zu realisieren, ein Zeichen zu setzen und so die Energiewende in der Schweiz einen Schritt vorwärts zu bringen. Wir sehen das Projekt auch als wichtigen Diskussionsbeitrag für die anstehenden Gesetzesrevisionen.»

IWB, der Energieversorger des Kantons Basel-Stadt, beteiligt sich mit 49 Prozent am Projekt. Das Unternehmen strebt eine konsequent klimafreundliche Energieversorgung an. «Teil davon ist der Ausbau der Stromproduktion aus Solarenergie mit gezielten Investitionen in der Schweiz», sagt IWB CEO Claus

Schmidt. «’AlpinSolar’ passt deshalb hervorragend zu unserer Strategie.» Planeco, eine Tochtergesellschaft von IWB, wird mit dem Bau der Anlage beauftragt.

Viel Solarstrom – auch im Winter

Die 2,2-Megawatt-Solaranlage wird auf 2’500 Metern über Meer an der Muttsee-Staumauer des Pumpspeicherwerks Limmern installiert und wird pro Jahr rund 3,3 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Fast 5’000 Solarmodule werden an der Staumauer montiert, die optimal nach Süden ausgerichtet ist. Dank ihrer alpinen Lage wird die Anlage beim Muttsee rund die Hälfte ihrer Produktion während des Winterhalbjahres liefern, also dann, wenn der Strom in der Schweiz tendenziell fehlt. Dies im Gegensatz zu Solaranlagen im Unterland, bei denen nur rund ein Viertel der Stromproduktion während des Winterhalbjahres anfällt. Die Solaranlage beim Muttsee wird im Sommer 2021 gebaut und in Betrieb genommen.

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