Phänomena präsentiert Design des ikonischen Erlebniscampus

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(Dietikon)(PPS) Der spektakuläre Hauptbau, der auf dem Dietiker Niderfeld zu liegen kommt, ist eine Struktur aus regionalen Rundhölzern. Intelligente Roboter bearbeiten die naturbelassenen Stämme vor Ort in einem Whole Wood Concept. Sie schaffen dabei ein Stecksystem, welches wiederverwendbar ist. Mit der Festlegung der ikonischen Haupt- und Nebenbauten wird ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung der Phänomena 2024 in Dietikon erreicht.

Die Präsentation vor Landbesitzenden und Sponsoren, Vertretern des Kantons und der Stadt Dietikon, der zugewandten Orte, der Medien und des Patronatskomitees fand am 6. Juli in der neuen Anlage der Limmattalbahn statt. Nach einem Grusswort des Dietiker Stadtpräsidenten Roger Bachmann stellte PD Dr. Urs J. Müller, Gesamtprojektleiter der Phänomena, das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs vor.

«Die Phänomena liefert Grundlagen, um zentrale Themen der Gegenwart und Zukunft besser zu verstehen. Deshalb verlangt sie nach einer Architektur, die ihrer Zielsetzung entspricht, und die Verbesserung unseres Planeten durch Verständnis und Einsatz moderner Wissenschaften fördert», so Müller.

Das Design von Yves Weinand, Architekt und Leiter des IBOIS-Labors für Holzkonstruktionen an der EPFL überzeugte. Als Gründer des Bureau d’Études Weinand hat Professor Weinand seit 1996 zahlreiche emblematische Holzbauten wie die Kapelle Saint Loup, das neue Waadtländer Parlament oder in jüngster Zeit den Pavillon des Vidy Theaters in Lausanne entworfen und realisiert.

«Mit den Bauten der Phänomena möchte ich zeigen, wie einer der ältesten Baustoffe, Holz, in Verbindung mit modernen digitalen Werkzeugen lokale Nutzung und Zirkularität fördert», so Weinand.

Der ikonische Hauptbau der Phänomena, der auf dem Dietiker Niderfeld zu liegen kommt, ist eine spektakuläre Struktur aus Rundhölzern. Intelligente Roboter bearbeiten die naturbelassenen Stämme vor Ort in einem Whole Wood Concept. Sie schaffen dabei ein Stecksystem, welches wiederverwendbar ist. Nach der Phänomena können die Rundhölzer nahezu ohne Verschnitt wieder anderen Anwendungen zur Verfügung gestellt werden.

Der mehrstöckige Hauptbau beherbergt offene Erlebnisräume und eine zentrale Plaza,

die den Austausch unter den Besucherinnen und Besucher der Phänomena fördern soll. Weitere Elemente des Ensembles sind das Biodiversitätslabor, die begehbare Doppelhelix sowie der Hospitality-Bereich.

Das Biodiversitätslabor verfügt über ein natürliches Teichsystem, das an den Bach im nordöstlichen Bereich des Geländes anschliesst. Hier wird ein Mikro-Ökosystem aufgebaut mit Büschen, Schilf, ruhendem und fliessendem Gewässer. Die begehbare Doppelhelix, ein weiteres Wahrzeichen der Phänomena, wird von einer grossen Spielarena umgeben sein.

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