Ernennung neuer Stiftungsratsmitglieder der FernUni Schweiz

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(Brig)(PPS) Die jährliche Versammlung der Gründungsmitglieder der FernUni Schweiz fand anfangs September im Stockalperschloss in Brig statt. Bei dieser Gelegenheit wurde Bilanz des Jahres 2019 gezogen. Insbesondere die Einführung des Master-Studienganges in künstlicher Intelligenz, die Einweihung der Forschungslabors in Naters sowie der Bau des Campus in Brig prägten das vergangene Jahr. Der Höhepunkt der Versammlung war die Ernennung von fünf neuen Mitgliedern, die den Stiftungsrat des universitären Instituts verstärken.

Anlässlich der Jahresversammlung sind die Gründungsmitglieder der FernUni Schweiz im Stockalperschloss in Brig zusammengekommen, um Bilanz aus dem Jahr 2019 zu ziehen, die zukünftigen strategischen Aufgaben zu definieren und die Stärken der kurz- und mittelfristigen Entwicklung der FernUni Schweiz aufzuführen. Im Hinblick auf die Lehraktivitäten krönt die Einführung des Master-Studiengangs in künstlicher Intelligenz mit 8 ausbildenden Unternehmen und 13 Studierenden und die eingegangene Partnerschaft zwischen dem Forschungsinstitut Idiap mit Sitz in Martigny und der FernUni Schweiz unter der Trägerschaft des Kantons Wallis. Im Bereich der Forschung war das Jahr 2019 durch die Eröffnung der Forschungslabore auf dem Gelände vom World Nature Forum in Naters geprägt. Dank dieser Infrastruktureinrichtung verfügen die Professorinnen und Professoren sowie die Forschenden, die mehr als 1,5 Mio. Franken Drittmittel, insbesondere vom Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF), erhalten haben, über spitzentechnologische Arbeitsmittel.

An der Versammlung wurden fünf neue Mitglieder gewählt:

  • Andreas Biner: Anwalt, Notar und Präsident der Burgergemeinde Zermatt
  • Stefan Bumann: Dipl. Ingenieur ETHZ und ehemaliger Leiter der Dienststelle für Hochschulwesen des Kantons Wallis
  • Markus Cotti: lic. oec. HSG und ehemaliger Regionaldirektor der Bank Linth und Präsident der kantonalen Schulkommission Zürich-Wiedikon
  • Marcel Maurer: Dipl. Ingenieur ETHZ, ehemaliger Direktor der HES-SO Valais-Wallis, Standort Sitten, und ehemaliger Stadtpräsident von Sitten
  • Rachel Salzmann: Leiterin CEO-Stab der CSS Kranken-Versicherung AG und ehemalige persönliche Mitarbeiterin von Doris Leuthard

Der Stiftungsrat, als Führungsorgan der FernUni Schweiz, definiert die Strategie und die Vision des universitären Instituts. Er ist die Verbindung zum Bund und Kanton Wallis und verfolgt im gegenseitigen Einvernehmen die Ziele, welche ihm gesetzt wurden. Die Hauptaufgabe der FernUni Schweiz besteht darin, einen schweizweit einzigartigen und gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur Chancengerechtigkeit im höheren Bildungssektor zu leisten. Durch ihr Studiensystem hilft sie Bildungspotenziale auszuschöpfen und durch ihre Studiengänge wirkt das universitäre Institut dem Fachkräftemangel entgegen. Alle Studienangebote der FernUni Schweiz sind berufsbegleitend bzw. neben der Familie und der Sportkarriere absolvierbar und führen zu anerkannten universitären Abschlüssen. Um diesem Bildungsauftrag gerecht zu werden, stützt sich die FernUni Schweiz auf die modernsten

Methoden des Fernunterrichts und entwickelt auch neue, von der Lehre inspirierte, Herausforderungen für die Forschung.

Verstärkung der Forschungsaktivitäten und Ausweitung des Bildungsangebots

Im Beisein von Vertretern des Kantons Wallis und der Mitgründerkantone Schwyz, Bern, Luzern und Solothurn betonte der Präsident der FernUni Schweiz, Wilhelm Schnyder: «Aufgrund der grossen Erfahrung der neuen Stiftungsratsmitglieder stärkt das universitäre Institut ihre strategischen Kompetenzen. Dank des Engagements ihrer Lehrkräfte kann die FernUni Schweiz auch weiterhin ihr Bildungsangebot ausbauen und ihre Forschungsaktivitäten verstärken.

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