Mit innovativer Kulturvermittlung der Krise trotzen – Ausstellungseröffnung und Preisverleihung im Schulmuseum Bern

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(Bern/Köniz)(PPS) „Jitz rede-n-ig!“ heisst die neue Ausstellung im Schulmuseum Bern (smb), die sich dem Thema Kommunikation im Klassenzimmer widmet. Innovativ eröffnet wird die Ausstellung am 8. Mai 2021 mit einer Videoproduktion des Berner Musikers TomTell. Ebenfalls am 8. Mai findet die virtuelle Verleihung des Tintenfasspreises 2020 – dem Schweizerischen Preis für Bildungsgeschichte – statt; auch hier geht das smb neue Wege, indem der Gewinnertext in 12 Kunstwerke bildnerisch umgesetzt wurde. Ausgezeichnet wird der Bündner Bildungshistoriker Peter Metz. Seit dem 1. März 2021 steht das Schulmuseum Bern unter der Leitung von Andrea Matter. 

„Jitz rede-n-ig!“ Mehr Teilhabe am Stimmengewirr im Klassenzimmer

Wer kommuniziert wie im Klassenzimmer? Wie war das früher und wie ist es heute? Die neue Ausstellung im Schulmuseum Bern thematisiert erwünschte und unerwünschte Formen von Lärm und Stille im Unterricht und regt dazu an, sich mit Formen der demokratischen Teilhabe auseinanderzusetzen. An drei inszenierten Inseln dreht sich alles um die Kernthemen REDEN, SCHWEIGEN, ZUHÖREN, illustriert durch Objekte aus dem grossen Sammlungsgut des Schulmuseums Bern und Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mehrerer Generationen. Das hochaktuelle Thema wird in einem vielseitigen Vermittlungs- und Rahmenprogramm vertieft. Da das smb aus epidemiologischen Gründen keine physische Veranstaltung durchführen kann, aber dennoch dem „Zoom-müden“ Publikum eine Ausstellungseröffnung bieten möchte, hat der Berner Musiker TomTell einen Song komponiert, der in den Sammlungsräumlichkeiten und dem historischen Klassenzimmer des smb aufgenommen wurde.

Tintenfasspreis 2020 

Mit dem Schweizerischen Preis für Bildungsgeschichte, dem Tintenfasspreis, zeichnet das Schulmuseum Bern herausragende schul-, bildungs- oder erziehungsgeschichtliche Beiträge aus. Preisträger des Tintenfasspreises 2020 ist der Bündner Bildungshistoriker Peter Metz. Ausgezeichnet wurde Metz für seinen Text Das Töchterinstitut Elfenau in Bern und Grindelwald. Der mit CHF 500.- dotierte Preis wird jährlich vergeben. Die Laudatio verfasste Katharina Kellerhals.

Die Künstlerin Ana Filipovic hat den preisgekrönten Text bildnerisch umgesetzt. Von ihrem Werk gibt es 11 farblich individuelle Originale. Ein Original erhält der Gewinner des Tintenfasspreises 2020, die anderen 10 Originale sind käuflich. Das Video zum Schaffensprozess der Künstlerin ist auf der Homepage abrufbar.

Das Schulmuseum Bern unter neuer Leitung

Seit dem 1. März 2021 leitet Andrea Matter das Schulmuseum Bern. Die 32-Jährige studierte in Bern, Wien und Tübingen Musikwissenschaften und

Germanistik. Später war sie selbständig im Bereich Kulturmanagement, Fundraising und Sponsoring tätig. Andrea Matter verfügt über ausgezeichnete Vermittlungskompetenz und ist bestens vernetzt. 

Weitere Informationen und Videomaterial unter www.schulmuseumbern.ch/medien

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dzytig

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