TOM App erhöht Medikamententreue und senkt Gesundheitskosten

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Nicht oder falsch eingenommene Medikamente vermindern die Wirksamkeit von Therapien drastisch. TOM Medications erinnert chronisch Kranke via App an die rechtzeitige Einnahme ihrer Medikamente und bekämpft damit die Kostenexplosion im Gesundheitswesen.

(Zürich)(PPS) In der Schweiz ist fast ein Viertel der Bevölkerung chronisch krank und daher auf die regelmässige Einnahme von Medikamenten angewiesen. Von diesen ca. 2,2 Millionen Personen verhalten sich gemäss Schätzungen des Krankenkassenverbandes 40 Prozent nicht therapietreu. Das heisst, sie nehmen ihre Medikamente nicht oder falsch ein. Dadurch vermindert sich die Wirksamkeit der Therapie, und die Kosten steigen von durchschnittlich 13.000 auf 52.000 Franken pro Erkrankten. Insgesamt verursachen die 40 Prozent der chronisch Kranken, die nicht therapietreu sind, Kosten von ca. 45 Milliarden Franken. Bei den 60 Prozent Therapietreuen sind es 17 Milliarden Franken.

„Dass in der Schweiz jedes Jahr Milliarden von Franken ausgegeben werden für Medikamente, die nicht oder falsch eingenommen werden, ist ein grober Missstand“, so Sven Beichler, Gründer von TOM Medications. Umso mehr, weil oft nicht Absicht dahinterstecke, sondern fehlende Übersicht oder gar Überforderung. „Chronisch Kranke erhalten meist zahlreiche Rezepte für Medikamente, die sie in abwechselnder Dosierung und zu unterschiedlichen Tageszeiten einnehmen müssen, da kann der Überblick schnell verloren gehen“, so Beichler.

Hier setzt die TOM App an. Sie lässt User ihre Therapie erfassen oder das Arzneimittel aus der Datenbank mit über 400.000 offiziellen Medikamenten aussuchen. So entsteht ein virtueller Medikamentenschrank, der jederzeit aktualisiert werden kann. Damit die Einnahme nicht vergessen wird, erhalten die User auf ihrem Smartphone jeweils eine Mitteilung, wenn ein Medikament eingenommen werden muss. Die TOM App ist einfach zu handhaben und ermöglicht eine konsequente Verfolgung der Therapie. Die Anonymität der Patientinnen und Patienten bleibt dabei jederzeit gewahrt. „Uns interessiert weder, wie der User heisst, noch seine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Dies hat keinen Mehrwert für die Therapie. Deshalb gibt es bei TOM keine Registrierung. Für die Wiederherstellung der Therapiedaten gibt es nur einen 12-stelligen Code, den ausschliesslich der User selbst kennt“, so Beichler. „Selbst wir von TOM können den Code nicht lesen, da er verschlüsselt ist.“

Mittlerweile hat die TOM App bereits Millionen von Erinnerungen an ihre 70.000 Nutzerinnen und Nutzer in ganz Europa verschickt. Erste Erhebungen haben gezeigt, dass von insgesamt 1.800.000 geplanten Medikamenteneinnahmen 1.400.000 tatsächlich als eingenommen bestätigt w

urden. Die Therapietreue der TOM-App-User beträgt somit mehr als 77 Prozent. „Das ist knapp ein Viertel höher als der Schweizer Durchschnitt“, so Beichler.

„Die TOM App hilft jedem einzelnen Patienten, denn durch die regelmässige Einnahme der verschriebenen Medikamente lässt sich eine mögliche Verschlechterung des Gesundheitszustands oder gar eine irreparable Schädigung vermeiden. Eine verbesserte Therapietreue ist auch für uns als Gesellschaft von enormer Wichtigkeit, die Gesundheitskosten lassen sich im Milliardenbereich senken, fügt Dragan Grabulovski, Pharmazeut und Mitglied des Advisory Boards, hinzu.

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