Jeder fünfte Raucher nutzt Corona-Krise zum Ausstieg

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(Lausanne)(PPS) Eine Umfrage bei Zigaretten-Konsumenten durch das Forschungsbüro iVOX während des Corona-Lockdowns in Belgien hat ergeben, dass jeder fünfte Raucher versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören. Fast 40% der Ausstiegswilligen haben dies mit einer E-Zigarette versucht, was diese Art des Rauchstopps zum klaren Favoriten macht. 

Fakten zur Studie

  • Jeder fünfte belgische Raucher versuchte, während des Corona-Lockdowns mit Zigarettenrauchen aufzuhören. 
  • Fast 40% der aufhörwilligen Raucherinnen und Raucher, wechselten dabei auf eine E-Zigarette um.
  • Einer von drei Dampfern fand es schwierig, Dampfprodukte zu finden, weil Dampf-Shops während des Corona-Lockdowns geschlossen waren. Einer von drei Dampfern kaufte während der Corona-Krise seine Produkte unter erschwerten Bedingungen online.
  • Sechs von zehn Dampfern (62%), die während des Lockdowns Schwierigkeiten hatten, Dampfprodukte zu finden, griffen wieder zum Rauchen.
  • 27,4% gaben an, während des Lockdowns mehr geraucht zu haben als zuvor. 

Erfolge

Während des diesjährigen Corona-Lockdowns versuchte einer von fünf belgischen Raucherinnen und Rauchern (20%), mit dem Rauchen aufzuhören. Jeder fünfte von ihnen (18,4%) hatte damit Erfolg. Auffallend ist, dass jeder dritte Dampfer während der Krise seine Produkte online kaufte, obwohl es in Belgien nicht vorgesehen ist, im Internet E-Flüssigkeiten mit Nikotin zu kaufen.   

Besonders junge Menschen unter 34 Jahren (28%) und Personen, die weniger als eine Zigarettenschachtel pro Woche rauchen (27%), versuchten damit aufzuhören. Es gibt viele Hilfsmittel, die den Menschen helfen können, mit dem Rauchen aufzuhören. Dennoch versuchten die meisten Menschen, ohne ein Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung aufzuhören (59,3%). 

Diejenigen, die Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung benutzten, wandten sich am häufigsten der E-Zigarette zu (38,4%), die deutlich weniger belastend ist als traditionelle Tabakprodukte, da kein Verbrennungsprozess stattfindet. Sie bevorzugten diesen Ansatz gegenüber Nikotinkaugummis (18,8%), Nikotinpflastern (17,9%) und Nikotintabletten (16,1%).

Laut der iVOX-Umfrage kaufen sechs von zehn Dampfern (61%) ihre E-Zigaretten und E-Flüssigkeiten gewöhnlich in spezialisierten Dampf-Shops. Während des Lockdowns mussten diese Läden jedoch, wie viele andere Geschäfte auch, ihre Türen schliessen, weil sie nicht als genügend relevant eingestuft wurden. 

„Wir sind froh darüber, dass die Verkäufe von E-Zigaretten und E-Flüssigkeiten in der Schweiz auch während des Lockdowns fortgeführt werden konnten. Ansonsten hätten wir auch in der Schweiz zahlreiche Rückfälle zu beklagen, was nicht in Sinne einer Schadensminderungspolitik sein kann“, sagt Mads Larsen, Country Manager von BAT Schweiz. „Dadurch, dass Snus wie EPOK in der Schweiz legal ist, konnten bereits viele Raucherinnen und Raucher auf einen rauchlosen und belastungsärmeren Nikotinkonsum umstellen, der auc

h mit Maske einfach möglich ist“, betont Mads Larsen und stellt weiter mit Befriedigung fest, dass heute jeder dritte Schweizer SnusKonsument noch vor zwölf Monaten vorwiegend ein Raucher gewesen sei.

Bild: Mads Larsen

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