docdok.health gibt Markteintritt in Österreich bekannt

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(Basel)(PPS) Die Vinzenz Gruppe, einer der führenden Träger von privaten Krankenhäusern und Kliniken in Österreich, bringt mit virtuellen Sprechstunden ihre Expertinnen und Experten zu den Patienten nach Hause. Diese innovative Lösung wurde vom schweizerisch/israelischen Startup docdok.health zur Digitalisierung der Patientenpfade für die Vinzenz Gruppe entwickelt und implementiert.

Sprechstundenbesuche ohne Anfahrt, Wartezeit und Ansteckungsgefahr: Mit ihrem neuen Angebot der „Ambulanz online“ bietet die Vinzenz Gruppe, mit ihren sieben gemeinnützigen Krankenhäusern und Kliniken in Österreich, den Patientinnen und Patienten ihrer Einrichtungen einen neuen Service an. „Wir bringen mit der „Ambulanz online“ unsere Expertinnen und Experten per Videochat zu den Patientinnen und Patienten nach Hause. Das ist besonders für geschwächte Patientinnen und Patienten und chronisch kranke Menschen eine große Erleichterung“, beschreibt Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe, den virtuellen Ambulanzbesuch.

COVID-19 als Beschleuniger der Digitalisierung im Gesundheitswesen

„Die Corona Krise hat eindrücklich aufgezeigt, welchen zentralen Wert digitale Lösungen dem Gesundheitswesen bieten können“, erklärt Dr. med. Yves Nordmann, Co-Founder und Chief Medical Officer der docdok.health AG, die sich für die Entwicklung und Implementierung der Lösung verantwortlich zeigt. Und weiter: „Neben dem Universitätsspital Zürich, welches die docdok Lösung zur Nachverfolgung von COVID-19 Patienten mittels App nach Spitalentlastung zum besseren Verständnis des Krankheits- und Heilungsverlaufs einsetzt, ist die „Ambulanz online“ für docdok.health nun die Vinzenz Gruppe bereits der zweite grössere Anwendungsfall im Zuge der Corona Pandemie. Beide Lösungen konnten basierend auf unserem bestehenden docdok Plattform-Konzept in kürzester Zeit umgesetzt werden und lassen sich problemlos modular für weitere Einsatzgebiete ausbauen.“ 

Die „Ambulanz online“ der Vinzenz Gruppe steht den Patientinnen und Patienten kostenfrei zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Angebots können sich die Patienten schnell eine Expertenmeinung einholen, ganz einfach ihre regelmäßigen Therapiegespräche wahrnehmen und sich Anfahrtswege zum Krankenhaus sparen. Um die „Ambulanz online“ zu nutzen, muss man zuvor schon einmal stationär oder ambulant im anbietenden Krankenhaus gewesen sein. Dr. Chieh-Han John Tzou, Leiter der Ambulanz für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie am Göttlicher Heiland Krankenhaus Wien: „Der persönliche Kontakt ist wichtiger Bestandteil der Medizin. Daher legen wir Wert darauf, dass wir unsere Patientinnen und Patienten zu Beginn der Behandlung auf jeden Fall persönlich sehen.“ Da der Experte die einzigartige super-mikrochirurgische Methode zur Behandlung von Lymphödemen in Österreich etabliert hat, kommen Betroffene aus dem ganzen Land zu ihm. „Gerade jene Patienten, die weiter wegwohnen, ersparen sich dadurch lange Anfahrtswege. Auch für Berufstätige kann die digitale Begutachtung zeitlich sehr entlastend sein“, beschreibt Dr. Tzou die Vorteile der „Ambulanz online“.

Entstehung der Kollaboration über Health Hub Vienna

Dr. Ulrich Mühlner, Co-Founder und CEO der docdok.health AG beschreibt die Entstehungsgeschichte der Partnerschaft zwischen der Vinzenz Gruppe und docdok.health: „Im Januar 2019 wurden wir als einziges Schweizer Startup in den renommierten Health Hub Vienna aufgenommen, wo ich Katja Österreicher, die heutige Leiterin des Innovationsmanagements der Vinzenz Gruppe, kennenlernen durfte. Seither waren wir im stetigen Austausch, haben immer wieder potenzielle Partnerschaftsprojekte diskutiert und sind nun sehr froh, eine erste Anwendung basierend auf unserer docdok Plattform erfolgreich in der Vinzenz Gruppe implementiert zu haben. Wir freuen uns bereits auf nächste gemeinsame Projekte zum Wohle der Patienten.“

Im Interesse der Patienten

Im Mittelpunkt der Digitalisierungs-Aktivitäten der Vinzenz Gruppe steht denn auch das Wohl der Patienten. „Mit Hilfe der „Ambulanz online“ bringen wir das Fachwissen unserer Krankenhäuser in Echtzeit zu den Patienten“, erklärt Dr. Heinisch. Das ist ein weiterer Beitrag, um die Versorgung unserer Patienten Wohnort-unabhängig zu verbessern und unsere Ärzte und Pflegekräfte in ihrem Arbeitsalltag zu unterstützen. „Der Vinzenz Gruppe ist sehr wichtig, dass im Mittelpunkt aller Digitalisierungsmaßnahmen das Ziel der bestmöglichen Patientenversorgung und -sicherheit steht. Digitalisierung muss Patienten, Ärzten, Pflegepersonal und Verwaltung das Leben erleichtern, aber dabei immer den Menschen im Blick behalten, daher ist die „Ambulanz online“ ein wichtiger Baustein unserer umfassenden Digitalisierungsstrategie“, betont Dr. Heinisch.

Bei dem neuen Angebot der digitalen „Ambulanz online“ können die Ärztinnen und Ärzte einfach und mit schnellen Klicks die richtige Patientenakte öffnen, diese durch Teilen des Bildschirms herzeigen und gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten besprechen. Dr. Heinisch: „Im Unterschied zu gewöhnlichen Videokonferenz-Tools ist unsere Anwendung maßgeschneidert und hochsensibel im Umgang mit personenbezogenen Daten.“

Natürlich sind der „Ambulanz online“ gewisse Grenzen gesetzt: bei jedem Ersttermin, bei akuten Schmerzen oder wenn eine physische Behandlung notwendig ist, ist der persönliche Kontakt nicht zu ersetzen. Ein Termin in der „Ambulanz online“ kann aber sehr oft ein sinnvoller Teil der Gesamttherapie sein. Eine stabile Internetverbindung und eine Kamera zur Videotelefonie sind die technischen Voraussetzungen. Größten Wert legt die

Vinzenz Gruppe bei ihrer Ambulanz online auf Sicherheit und Datenschutz. Das neue virtuelle Angebot wurde zusammen mit der docdok.health AG in enger Abstimmung mit Datenschutz- und IT-Experten entwickelt.

Die docdok.health AG wurde 2017 in Basel gegründet und führt eine 100% Tech/IT Tochter in Israel. Die Mission des Unternehmens ist es, personalisierte Gesundheitslösungen zu entwickeln, die den Paradigmenwechsel von einer Volumen- zu einer Nutzen-orientierten (Value based) Gesundheitsversorgung ermöglichen. Die HIPAA- und GDPR (DSGVO)-konforme Cloud-basierte Plattform docdok zur synchronen und asynchronen Kommunikation zwischen Gesundheitsdienstleistern und Patienten ist tief in die in der Gesundheitsversorgung verwendeten primären Softwaresysteme integriert. Durch den Einsatz sowohl im klinischen Alltag als auch für Studien, schliesst docdok auf einzigartige Weise die Kommunikations- und Informationslücke zwischen Patienten und den Hauptakteuren des Gesundheitswesens (Krankenhäuser, Ärzte, Pharma- und Medizintechnikunternehmen, Krankenkassen) und stellt die sogenannten patienten-generierten Gesundheitsdaten den Systemen zur Verfügung.  docdok.health ist bereits in fünf Ländern aktiv und wird von zahlreichen  Krankenhäusern, Pharma- und Medizintechnikunternehmen sowie von Ärzten in ambulanten Einrichtungen neben der Bündelung der Kommunikation für Studien und die Entwicklung digitaler Therapeutika eingesetzt.  Im 2018 wurde docdok.health unter die vielversprechendsten Healthtech Unternehmen in Europa gewählt und als Top Startup der Region Basel ausgezeichnet. Im Oktober 2019 folgte die Aufnahme von docdok.health als erstem europäischen Startup in den weltweit führenden digital health Accelerator ARC am Sheba Medical Center in Israel, dies nachdem das Unternehmen im Januar 2019 bereits am renommierten Health Hub Vienna teilgenommen hatte. Im März diesen Jahres wurde docdok.health vom Wirtschaftsmagazin «Bilan» als einziges Unternehmen aus dem Bereich digitale Gesundheitslösungen in die «Top 50 Swiss startups in which to invest in 2020» gewählt und im Mai 2020 von PLAYBeyondBio, einem Konsortium unter anderem bestehend aus AstraZeneca, Jerusalem Venture Partners (JVP), Microsoft und Cisco, in dessen Accelerator Programm aufgenommen, um die docdok Lösung global zu etablieren. Gegründet wurde docdok.health von Dr. med. Yves Nordmann und  Dr. Ulrich Mühlner. Yves Nordmann, Chief Medical Officer von docdok.health, ist praktizierender Arzt und erfolgreicher Serien-Unternehmer im Gesundheitswesen. Er war Mitgründer der E-Medicus AG, einem Schweizer Marktführer für Praxisinformationssysteme in der Cloud, WellDoc, dem Pionier der digitalen Gesundheitsversorgung basierend auf digitalen Therapien in den USA, und Oviva, einer der ersten Apps für personalisierte mobile Ernährungsberatung in Europa. Ulrich Mühlner, CEO der docdok.health AG, ist ein ehemaliger Top-Management-Berater der Boston Consulting Group (BCG) und Senior Executive bei der Novartis AG. Er bringt 18 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen mit. Bei Novartis leitete er die globale Unternehmensstrategie sowie die weltweite Geschäftsentwicklung im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung und etablierte während dieser Zeit bahnbrechende Partnerschaften mit Google / Verily, IBM sowie zahlreichen StartUps und entwickelte mit dem Schweizer Krankenversicherer Sanitas innovative digitale Gesundheitsdienstleistungen wie Care4Cardio.                        

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