Ueckermünde – Hunde durch Gift getötet – Polizei bittet um Mithilfe

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Heute Vormittag (19. August 2020, gegen 10.20 Uhr) wurde die Polizei in Ueckermünde durch eine Hundehalterin aus Wietstock darüber informiert, dass ihre beiden Hunde vergiftet worden sein sollen. Die Frau war mit ihren beiden Hunden – einem Schäferhund und einem Malinois – bereits in der Tierklinik, wo die Vergiftung bestätigt wurde. Die Verletzungen der inneren Organe waren jedoch bereits so sehr vorangeschritten, dass einer der beiden Hunde bereits Anfang Juli verstarb. Trotz tierärztlicher Behandlung verendete am 10. August 2020 schließlich auch der zweite Hund an der Vergiftung. Die Hunde müssen vermutlich im Zeitraum zwischen dem 28. Juni und dem 10. August 2020 auf dem Privatgrundstück der Frau vergiftet worden sein. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht Zeugen. Wer hat etwas wahrgenommen oder kann Angaben zu den Tätern machen? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Ueckermünde unter 039771 82-224, über die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Warum die beiden Tiere vergiftet worden sind, bleibt weiter zu ermitteln. Ob es weitere Vorfälle dieser Art im Bereich Ferdinandshof und Umgebung gegeben hat, ist derzeit nicht bekannt. Dennoch möchte die Polizei vor möglichen Giftködern, die für die Tiere tödlich sein können, warnen. Achten Sie auch auf Ihre eigene Sicherheit bei dem Fund möglicher Giftköder. Fassen Sie die Köder nicht mit der bloßen Hand an und benachrichtigen Sie die Polizei. Achten Sie besonders darauf, dass die Tiere unterwegs nichts aufnehmen und informieren Sie andere Hundehalter.

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