Mercer erreicht 380 Mrd. USD an weltweit verwaltetem Vermögen

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(Zürich)(PPS) Mercer gab vor Kurzem bekannt, dass sein weltweites verwaltetes Vermögen (AUM) zum 31. März 2021 380 Milliarden US-Dollar erreicht hat. Immer mehr institutionelle Investoren suchen nach Lösungen im Bereich der Anlagedelegation, um der beständigen Marktvolatilität zu begegnen und ihre Anlageziele in einem anhaltend niedrigen Zinsumfeld zu erreichen. 

Ursprünglich ausserhalb der Schweiz entwickelt, um die Asset-Management-Bedürfnisse von Pensionskassen zu unterstützen, haben die Delegations-Services von Mercer mittlerweile auch bei heimischen Pensionskassen sowie anderen institutionellen Investoren wie Versicherern, Vermögensverwaltern und Stiftungen an Zugkraft gewonnen. Mercer hat seine Kundenbasis damit weiter verbreitert, wobei das Jahr 2020 eine bemerkenswerte Verschiebung darstellt, bei der ein grosser Teil  des globalen Wachstums nicht aus Pensionsvermögen stammt.

«In der Schweiz sehen wir in den letzten Jahren weiterhin ein steigendes Interesse an der Anlagedelegation. Dieser Trend hat sich durch die Covid-Krise und die damit verbundene Marktvolatilität im Jahr 2020 weiter beschleunigt. Und das aus gutem Grund: Durch die Delegation von Teilen ihrer Anlagetätigkeit können Pensionskassen, Versicherer und andere institutionelle Investoren von einer stärkeren Governance, effizienteren Anlageprozessen, reduzierten Kosten und einem verbesserten Risiko-Rendite-Profil aufgrund einer besseren Diversifikation sowie der Auswahl und Implementierung solcher Anlagemanager mit hohem Potential zur Erzielung von Überrenditen profitieren. All diese Vorteile sind für Anleger schon in guten Zeiten von grossem Wert, gewinnen in turbulenten Zeiten aber noch mehr an Bedeutung», kommentiert Tobias Wolf, Head Advisory bei Mercer Schweiz.

«Die Nachfrage nach Infrastruktur und ESG ist auf dem Schweizer Markt grösser als je zuvor, was darauf hindeutet, dass nachhaltige Renditen und verantwortungsbewusste Investments im Mainstream ankommen. Die Zusammenarbeit mit einem Experten und die Delegation von ressourcenintensiven Teilen des Investmentprozesses kann Investoren in diesen Bereichen wirklich helfen: Nicht nur, wenn es darum geht, die richtigen Strategien global zu identifizieren, sondern auch, wenn es darum geht, Zugang zu attraktiven Opportunitäten, z. B. in den Privatmärkten, zu erhalten und die Strategie auf hohem Niveau umzusetzen», ergänzt Matthieu Mougeot, Investment Solutions Leader bei Mercer Schweiz.

«Die Überwachung des Portfoliomanagements, die Komplexität und die Kosten stellen weiterhin eine Herausforderung für Asset Owner dar. Diese versuchen ausserdem, Marktchancen zu nutzen und ihre Portfolios strategisch zu positionieren, um bspw. von den langfristigen Potentialen in Privatmärkten zu profitieren. Wir sehen auch, dass ESG und Nachhaltigkeit viele institutionelle Investoren dazu bewegen, neue Governance-Modelle einzuführen», sagt Mick Dempsey, Global Head of Investment Solutions and OCIO Services bei Mercer.

Er fährt fort: «Die Kombination dieser Faktoren, die sich auf unterschiedliche Investoren auf ihre eigene Art und Weise auswirken, führt zu einem schnell wachsenden Interesse am Markt für Anlagedelegation. Wir freuen uns, unseren Kunden dabei

zu helfen, all diese Themen anzugehen. In der jüngsten «Ai CIO»-Studie wurden wir auch als globaler Marktführer für vollständig diskretionäres, delegiertes Vermögen unter Verwaltung anerkannt.»

«Wir beobachten ein wachsendes Interesse an der Unterstützung bei der Umsetzung von Anlageprogrammen bei vielen Kundentypen und bei grossen, anspruchsvollen Investoren», sagt Rich Nuzum, President, Investments & Retirement bei Mercer. «Governance war schon immer ein Schwerpunkt für Investoren und Anlageausschüsse. Als Reaktion auf die Marktvolatilität des letzten Jahres liegt der Schwerpunkt zunehmend auf der Steigerung der Agilität und der Fähigkeit zur dynamischen Bewertung von Chancen mit dem Ziel, Rendite- und Diversifikationsmöglichkeiten opportunistischer zu nutzen. In unserer Branche ist ein strategischer Wandel im Gange, der durch die Überprüfung der Leistung der bestehenden Governance-Regelungen während der Pandemie vorangetrieben wird. Ähnlich wie in der Zeit unmittelbar nach der Finanzkrise 2008-2009 sind mehr Investoren der Meinung, dass sie ihre Investment-Governance und Umsetzungsfähigkeiten stärken müssen, wenn sie ihr Kapital langfristig anlegen.»

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dzytig

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