Kanton Uri – Wintersportler missachten Wildruhezonen

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Am vorletzten Wochenende wurden im Urserntal rund 25 Skifahrer beobachtet, welche die Piste verliessen und die Wildruhezonen befuhren. Dabei haben sie die Absperrung im Gebiet Gurschen-Andermatt missachtet, welche auf die Wildschutzzone hinweist. Die Wintersportler wurden deshalb durch die Wildhut mit einer Ordnungsbusse bedient. Die Ausstellung der Ordnungsbussen führte bei einigen Personen zu Unverständnis, weshalb die Polizei zugezogen werden musste.

Die Winterzeit ist für Wildtiere eine strenge Zeit: Die Tiere müssen ausreichend Futter finden und sich dabei wenig bewegen, damit sie möglichst schonend mit ihren Kraftreserven umgehen können. Stress kann für die Wildtiere tödlich sein und zu Schäden in den Schutzwäldern führen. Es ist daher äusserst wichtig, den Wildtieren Gebiete zu lassen, in welche sie sich zurückziehen und in welchen sie ungestört überwintern können.

Daher wurden vom Regierungsrat im Urserntal und im Gebiet Schächental/Riemenstaldner Tal Wildruhezonen ausgeschieden, in denen keine Sp

ortaktivitäten (Skifahren, Snowboarden, Skiwandern, Schneeschuhlaufen, Wandern, Überfliegen der Zonen mit Deltasegler oder Hängegleiter mit weniger als 300 m Bodenabstand) ausgeübt werden dürfen.

Das Verbot gilt jeweils vom 1. Dezember (resp. dem Vorliegen einer geschlossenen Schneedecke) bis zum 30. April. Übertretungen werden mit Bussen von 100.— bis 150.— Franken geahndet.

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