Im toten Winkel sichtbar. Kiwanis Schweiz mit neuem Kinder-Präventionsprojekt

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(Bern)(PPS) Noch immer geschehen zu viele Unfälle auf Schweizer Strassen im Zusammenhang mit dem «Toten Winkel». Velofahrende leiden oft an schweren Verletzungen und Spätfolgen.  Und allzu oft sind Kinder betroffen. Grund genug für die Servicecluborganisation Kiwanis Schweiz, sich zu engagieren.

Weder Rückspiegel noch Zusatzspiegel können sicherstellen, dass Velofahrende, die sich seitlich der Fahrzeuge im toten Winkel befinden, gesehen werden. Besonders gefährdet aufgrund mangelnder Praxis und Erfahrung sind Kinder – und genau dieser verletzlichen Zielgruppe nimmt sich Kiwanis Schweiz im neuen Präventionsprojekt «Im toten Winkel sichtbar!» an.

Mit fachlicher und praxisnaher Unterstützung der Verkehrspolizei Basel-Landschaft werden am 21. August 202

0 im Seminarhotel Bienenberg in Liestal rund 30 Kaderleute von Kiwanis Schweiz zum ersten Mal über das neue Projekt informiert. Ziel: die Schweizweite Umsetzung in den 200 lokalen Clubs der Organisation.

Der Know-how-Transfer, bestehend aus jeweils 30 Minuten Verkehrstheorie und 30 Minuten Praxis am LKW, geschieht durch vier Verkehrsinstruktoren der Polizei Basel-Landschaft. Ihre Kompetenz und Erfahrung sind für die Weitergabe des Projektes in die Clubs von entscheidender Bedeutung. «Das Interesse und die Bereitschaft seitens der Verkehrspolizei Basel-Landschaft, uns in diesem 
Anliegen zu unterstützen, ist wirklich bemerkenswert», so Roland Gasche, amtierender Governor bei Kiwanis Schweiz, und weiter: «Die Dokumentation und die praktischen Tipps zur Projektumsetzung werden helfen, den Aufwand für unsere ehrenamtlichen Mitglieder so gering als möglich zu halten. Beim heutigen Mangel an Zeit und Ressourcen ein entscheidendes Kriterium, damit die Projektidee «Im toten Winkel sichtbar!» in allen Kantonen über Kiwanis zum Durchbruch kommt.»
 
Das Präventionsprojekt sieht vor, dass die lokalen Clubs, jeweils mit Unterstützung der regionalen Verkehrspolizei und einer Speditionsfirma, Schulkinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren über die Gefahren des toten Winkels aufklären – altersgerecht, spannend und praxisnah.

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