Familiendrama in Rivara (It) – Vater kündigt Tötung von sich und seinem Kind über Facebook an

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Tragödie in der Nacht in einem Haus in der Via Beltramo in Rivara (Turin). Ein 47-jähriger Italiener, ein Arbeiter in einem Maschinenbauunternehmen, benutzte eine nicht legal eingetragene Waffe, um seinen 11-jährigen Sohn zu töten. Dann nahm er sich mit der gleichen Waffe das Leben. Der Alarm ging kurz vor zwei Uhr los. Die Carabinieri untersuchen derzeit den Vorfall. Er hatte auf Facebook den Mord an seinem Sohn und seinen anschliessenden Selbstmord angekündigt. In einem langen sozialen Posten hatte der Mann von seiner Depression erzählt und den Grossteil der Verantwortung für diese Geste auf seine Ex-Frau abgewälzt. „Wir gehen auf eine lange Reise, auf der uns niemand trennen kann, weit weg von allem, weit weg vom Leiden“, hatte der Arbeiter einige Minuten geschrieben, bevor er den Abzug auf seinen Sohn und sich selbst drückte. Der Facebook-Post war nicht unbemerkt geblieben. Eine Kollegin des Mannes hatte es etwa eine Stunde nach der Veröffentlichung bemerkt und den Notruf über 112 angerufen. Leider reichte es nicht aus: Als die Carabinieri das Haus von Rivara erreichten, hatte der 47-Jährige bereits seinen Sohn und sich getötet. „Sie standen sich sehr nahe, ich dachte höchstens, er könnte mir wehtun. Nicht unser Sohn…“, sagte die Mutter des Jungen zu den Carabinieri. Die Eltern des Kindes hatten sich vor anderthalb Jahren, nach 12 Jahren, getrennt. Die Frau war in die Nähe des Hauses gezogen, in der sich die Tragödie ereignete.

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