E-Trotti-Verleiher Voi will nachhaltigsten Roller und Trotti-Parkplätze nach Bern bringen

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Der Berner Gemeinderat hat entschieden, dass die E-Trottinette jetzt auch in die Hauptstadt kommen sollen. Dazu wird unter den Verleihanbietern zunächst für eine einjährige Pilotphase mit 200 bis 250 E-Trottis ausgeschrieben. Am heutigen Freitag, den 21. August endet die Frist zur Einreichung, an der auch der schwedische Anbieter Voi teilnimmt. Das Unternehmen will in Bern seine neueste Generation E-Trottis vorstellen, die neue Massstäbe in puncto Nachhaltigkeit und Sicherheit setzen, außerdem sollen zusammen mit lokalen Partnern gesonderte Parkflächen eingerichtet werden.

(Zürich)(PPS) Nach erfolgreichen Starts in Zürich und Winterthur will der schwedische E-Trotti-Verleiher Voi seine Roller jetzt auch nach Bern bringen. “Die Stadt bietet für uns eine Menge Potential”, erklärt Claus Unterkircher, Vois General Manager für den DACH-Raum. “Bern ist auf der Suche nach einem verantwortungsbewussten Anbieter mit hohen Nachhaltigkeitsstandards, mit dem die Stadt das Angebot gemeinsam aufbauen kann – das ist genau unser Ansatz.” Im Austausch mit den Städten ermittelt Voi vor jedem Start gemeinsam besondere Verkehrsknotenpunkte, wie Stationen des öffentlichen Nahverkehrs, an denen die E-Trottis dann als Transportmöglichkeit für die erste und letzte Meile aufgestellt werden. Langfristiges Ziel ist es, diese Stationen auch in weiter außen gelegenen Gemeinden wie Ostermundingen, Muri und Köniz zu etablieren und den dortigen Pendlerverkehr zu unterstützen. Um herauszufinden, wie der Verleih zur Entlastung der örtlichen Verkehrsinfrastruktur – beispielsweise rund um den Berner Hauptbahnhof – weiter angepasst werden sollte, starten die Schweden dann zunächst mit einer kleineren Flotte. Mit seiner partnerschaftlichen Herangehensweise baut Voi seit 2018 in Städten wie Stockholm, Lübeck und Zürich neue Verkehrsmodelle auf und konnte als erster Anbieter eine exklusive Lizenz für den grossformatigen E-Trotti-Verleih im Vereinigten Königreich bekommen.

Voi bietet E-Trotti-Fahrschule

Ein weiterer Grund für das positive Feedback seitens der Städte und Nutzer ist auch Vois anhaltendes Engagement für den sicheren Gebrauch der Trottinette im Strassenverkehr: “Die Sicherheit unserer Nutzer hat für uns oberste Priorität”, erklärt Unterkircher. “Deshalb wollen wir das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer für den sicheren Umgang mit den Rollern steigern.” Dazu ruft das Unternehmen alle Fahrer auf, vor ihrer ersten Fahrt zunächst einen Einführungskurs zu absolvieren. Für diesen Anlass hat Voi die erste digitale Fahrschule für E-Trottis entwickelt, an der inzwischen rund eine halbe Million Menschen teilgenommen hat. Dort können Nutzer – ähnlich wie bei einer theoretischen Führerscheinprüfung – Fragen rund um die elektrischen Roller beantworten und werden dafür von Voi mit Freifahrten belohnt. Zusätzlich organisiert Voi lokale Verkehrssicherheitstrainings, bei denen Nutzer das Fahren auf einem Trottinett unter Anleitung lernen können. In Großbritannien wird außerdem momentan eine neue Funktion zur Führerscheinprüfung getestet.

Innovatives Parkkonzept für Bern

Um zu garantieren, dass die Trottinette nach dem Gebrauch ordnungsgemäß abgestellt werden, will Voi im Berner Innenstadtbereich zusammen mit lokalen Partnern gesonderte Parkflächen einrichten. Mit einer speziellen Technologie kann das Abstellen der Roller in vordefinierten Zonen preislich incentiviert werden. In Oslo testet Voi aktuell E-Trotti-Parkstationen, die auch nach Bern kommen könnten. Durch den Einsatz von gesonderten Straßenteams kann das Unternehmen in Echtzeit auf Probleme jeder Art reagieren und unsachgemäß abgestellte Roller sofort erkennen und umparken. Auf diese Art und We

ise will Voi seinen Beitrag zum Schutz des UNESCO-Welterbes leisten – ähnlich wie in Lübeck, wo die Schweden bereits seit über einem Jahr erfolgreich operieren.

Der nachhaltigste E-Trotti

Ausserdem präsentiert Voi in Bern sein neuestes E-Trotti-Modell: Der Voiager V3X ist mit austauschbaren Batterien ausgestattet, die vor Ort mit elektrischen Lastenfahrrädern ausgetauscht werden können, wodurch 93 Prozent der Emissionsbelastungen beim Aufladen und Einsammeln der Trottis eingespart werden. Insgesamt hat das neue Modell, wie die Wirtschaftsprüfer Ernst & Young bestätigen, eine Mindestlebensdauer von über 2 Jahren. Damit liegt die Emissionsbilanz des Voiager V3X ganze 70 Prozent unter den Werten, die in den ersten 2019 veröffentlichten Modellrechnungen angenommen wurden. Das am Lenker des neuen Modells angebrachte Display verfügt unter anderem über ein Positionslicht und eine automatische Erkennung für Parkverbotszonen. Auch bei der Sicherheit im Straßenverkehr setzt der Voiager 3X neue Massstäbe: Ein modernes Doppelbremssystem und die verbesserte Federung senken die Reaktionszeit und ermöglichen ruckelfreie Fahrt – auch auf unebenem Terrain. Neuartige Doppelständer verhindern außerdem, dass die E-Trottis umfallen und tragen zur Verbesserung des Parkverhaltens bei.

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